Projekthintergrund

Ein mittelgroßer Veranstaltungsort in Thessaloniki, Griechenland, betreibt eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die im Rahmen der griechischen Null-Export-Politik für dezentrale Energieerzeugung genutzt wird. Aufgrund der Lage in einem Berggebiet mit stark schwankenden Stromlasten war der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms begrenzt, während die Abhängigkeit vom Stromnetz zunahm. Ziel des Projekts war es, die Nutzung der Photovoltaikanlage vor Ort zu maximieren und gleichzeitig alle gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.

Kundenanforderungen

Die griechische „Null-Export“-Politik, die die Einspeisung überschüssigen PV-Stroms ins Netz untersagt, muss eingehalten werden. Datensilos zwischen älteren Wechselrichtern und Zählern von Drittanbietern müssen aufgebrochen werden, um die Nutzung von Solarenergie zu verbessern. Die Auswirkungen von Lastschwankungen durch Veranstaltungen müssen abgemildert werden, um die Netzabhängigkeit und die Stromkosten zu senken. Herausforderungen im bergigen Gelände müssen bewältigt werden, um eine stabile Verkabelung und einen zuverlässigen Netzanschluss zu gewährleisten.

CESC-Lösung

  • Vorzeigeprojekt für Energiespeichersysteme: Implementierung des All-in-One-Energiespeichersystems Mercury 233 EU (105 kW/233 kWh) mit einer Kernstrategie „Software-Anpassung + Hardware-Anpassung“.
  • Einheitliche EMS-Kommunikation: Rekonstruierte Energiemanagementsystem-Protokolle (EMS) zur nahtlosen Integration älterer Geräte von Drittanbietern, wodurch eine zentrale Echtzeit-Datenüberwachung ermöglicht und Datensilos aufgebrochen werden.
  • Präzise Dreiphasensteuerung: Die einzigartige Fähigkeit des PCS zur Bewältigung unsymmetrischer Lasten wurde genutzt, um die „Zero-Export“-Vorgaben strikt einzuhalten und gleichzeitig den Eigenverbrauch der PV-Anlage vor Ort zu maximieren.
  • Für Bergregionen optimierte Installation: Durch spezialisierte Ingenieursleistungen wurden die komplexen Herausforderungen der Verkabelung in Gebirgsregionen und der Anbindung an das Stromnetz über große Entfernungen bewältigt, wodurch eine schnelle und qualitativ hochwertige Installation gewährleistet wurde.

Wichtigste Erfolge

  • 100%ige Einhaltung der Null-Export-Vorschriften (Griechenland): Vollständig konformer Betrieb gemäß den griechischen Null-Export-Vorschriften mit stabilen und präzisen Exportbeschränkungen.
  • Höherer PV-Eigenverbrauch: Überschüssige PV-Stromerzeugung wird erfasst und genutzt, wodurch Abschaltungen vermieden und der volle Wert bestehender Solaranlagen ausgeschöpft wird.
  • Niedrigere Betriebskosten: Die gespeicherte Solarenergie wurde in Zeiten mit hohem Bedarf verlagert, wodurch die Netzabhängigkeit und die Betriebskosten deutlich reduziert wurden.
  • Stabile Leistung im Gebirge: Zuverlässiger Systembetrieb unter gebirgigen Standortbedingungen und schwankenden ereignisbedingten Lasten.

Lösungen Erweiterung & Upgrade Anwendungen

  • Nachrüstkompatibilität: Der Anpassungsansatz „Software + Hardware“ ist für Gewerbeimmobilien mit älterer PV- und Energieausrüstung geeignet und unterstützt nahtlose Nachrüstungen.
  • Regulatorische Anpassungsfähigkeit: Dient als replizierbares Modell für Unternehmen in Regionen mit „Null-Export“- oder ähnlichen Netzpolitiken und wandelt regulatorische Hindernisse in Wettbewerbsvorteile um.
  • Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten im gewerblichen Bereich: Ideal für Veranstaltungsorte, Hotels und andere Gewerbeimmobilien mit schwankendem Strombedarf und vorhandenen PV-Systemen, wodurch Energieunabhängigkeit ermöglicht wird.